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OFFROAD
Einsame Nichthelden - Menschen aus dem ländlichen Randgruppenmilieu, durch ein gemeinsames Gefühl der Verlorenheit verbunden - wirft Jurij von Ortenberg in seinen Arbeiten in ihr eigenes, unspektakuläres Umfeld zurück.

Wie dieses dezentrale und zersplitterte Randgruppenmilieu so wirken auch die Bilder, deren Malgrund neben Leinwand auch aus gefundenen Materialien wie Holzplanken, Verlegeplatten, Blechteilen oder Papierstücken besteht, wie Notizen oder Fundstücke. Der Malgrund wird stets in den Bildraum eingefangen - rauhes Holz scheint im Licht zu flimmern, durch dünne Farbschichten auf glattem Metall schimmert Tiefenlicht. Das Motiv wird so nicht nur als Thema, sondern auch in der Darstellungsart verarbeitet.

In der Ausstellung „OFFROAD“ fasziniert der Künstler mit Arbeiten, deren ausschnitthafte Darstellungen immer wieder die Bildräume sprengen und auf die Tiefe eines weiterführenden Raumes jenseits der Bildflächen verweisen. Die Werke scheinen daran zu scheitern, ihre Motive auf klassische Weise im Rahmen des Bildformats zu präsentieren und setzen so die Bildgrenze ins Ungewisse. Ausschnitte, wie in der Mitte angeschnitte Gesichter oder in den Bildraum hineindrängende Objekte von Licht und Bewegung, verstärken die in der Endlosigkeit verlorene Momenthaftigkeit.

Jurij von Ortenberg lebt und arbeitet in Berlin.
1977
Geboren in Würzburg, aufgewachsen in Deutschland, Frankreich und Japan
1996 – 2003
Architekturstudium an der TU Berlin und an der University of California, Berkeley/USA
1998 – 2003
Studium der Malerei bei Prof. Tatsuhiko Yokoo, Tokio/Japan und Berlin
2006
Gruppenausstellung „Kunstfest“, bobparsley, Berlin
2006
Öffentliche Arbeit: Triptychon für die Friedhofskapelle zu Metzdorf, Brandenburg
2005
Einzelausstellung Galerie Lifebomb, Berlin
2005
Gruppenausstellung „interieurs 05“, Berlin
2004
Gruppenausstellung "7th Saraburi International Exhibition of Modern Art”, Bangkok/Thailand
2004
Gruppenausstellung „Yokoo und seine Schüler“, Städtische Galerie Wriezen/Brandenburg
2002
Gruppenausstellung „Zwischenpalastnutzung“, Berlin
2001
Gruppenausstellung „Para La Población Urbana“, Aysen/Chile
2000
Gruppenausstellung „Orthotic Fields“, Berkeley, California/USA
1999
Gruppenausstellung „Fake Space“, Werkhallen der Firma Schindler Aufzüge, Berlin
1997
Gruppenausstellung „Flutzeichen“, Freilichtmuseum Altranft, Wriezen/Brandenburg
1999 – 2000
Stipendium der TU Berlin für ein Auslandsstudium an der University of California, Berkeley/USA
2001
DAAD Reisestipendium für Chile
2004
Sekai Kyuseikyo Artist-In-Residence Fellowship, Bangkok/Thailand























Die ausgestellten Werke werden einige Tage vor Ausstellungsbeginn online gestellt.
Gerne informieren wir die Künstler auch nach Ausstellungsende über Kaufinteressenten.
Tel.: 030 - 70 712 053
Mail:
[ post@bobparsley.de ]